Hier findest du viele Tipps, Ideen und Anregungen für ein stilvolles und entspanntes Miteinander. Wohnen, leben, lachen und lieben! Mit und ohne Kinder.

KOLUMNE
Loslassen und bewundern

Schreiben ist eine gute Übung sich zu entspannen, locker zu sein und auf eine gewisse Art und Weise loszulassen. Ich weiß nicht ob ich es gut kann, doch es tut mir gut. Loslassen – immer wieder in aller Munde und wenn es doch nur so leicht ginge, dieses Loslassen, den Gedanken freien Lauf zu lassen, Dinge zu akzeptieren. Ganz aktuell versuche ich die Vorstellung mit 37 noch einen Körper wie eine 16 Jährige zu haben loszulassen. Ade, liebe Pfirsichhaut, hallo kleine Speckrollen, die man einfach nicht mehr wegbekommt. Jeder, der mich kennt würde jetzt sagen, du bist ja so schlank, das glaube ich dir nicht. Und doch, da ist sie, diese Rolle auf der Hüfte, ganz egal, wie viel ich mich mit meinen Mädels bewege, wie viel ich esse oder auch nicht, sie gehört nun zu meinem Leben dazu. Sind es die Schwangerschaften, die schuld daran sind oder liegt es wohl eher daran, dass ich dazu neige immer die Reste meiner Mädels aufessen zu müssen? Unzählige Twinnis und Jollies im Sommer oder auch das Kinderschnitzel im Restaurant, welches oft früher kommt als das eigene Essen und man vor lauter Gier fast dazu neigt es den Kindern wegzuessen… . Oder ist es einfach nur das Älterwerden? Man kann sich täglich das perfekte Leben ansehen, doch gibt es das wirklich? Und ja, man hätte es gern, man hat es aber meistens nicht. Ätschi Bätsch, würde meine kleine Tochter sagen!

LOSLASSEN. Improvisieren, gelassen sein und es einfach hinnehmen. Und noch was, meine Kinder werden immer älter, die Komfortzone ist erreicht und auch hier gilt es immer wieder, Schritt für Schritt loszulassen, ihnen Freiheit gewähren und sie ziehen lassen, ausprobieren, stolpern, hinfallen und wieder aufstehen. Befinde ich mich schon auf dem Abstellgleis? Baba liebe Mami, ich kann das schon ganz alleine, schau mal! Stimmt, oft werde ich schon nicht mehr gebraucht, duschen, Haare waschen, anziehen, so vieles schaffen sie schon alleine. Wenn ich könnte, ich würde die Zeit im Moment so gerne anhalten, mich im „Glück der Fülle“ suhlen – ich die stille Bewunderin meiner Kinder.